Warum Innenstadt?-Podcastcover

Warum Innenstadt?

Impulse für unsere Highstreets von morgen.

Der Podcast von hystreet.com und der Aachener Grundvermögen.


Jeden dritten Donnerstag im Monat eine neue Folge.

Jetzt direkt die aktuellste Folge hören:

Wie sehen unsere Innenstädte in 20 Jahren aus? Wie unsere Einkaufsstraßen? Welche Funktion werden unsere Zentren erfüllen? Wie werden wir dort einkaufen? Was kaufen wir ein? Werden wir in der City überhaupt noch einkaufen? Welchen Stellenwert werden Einzelhandel, Kunst, Kultur, Freizeit und Gastronomie in der Innenstadt der Zukunft einnehmen?

Urbane und attraktive Zentren sind das Herz jeder Stadt – Marktplätze und Treffpunkte, an denen das Leben spielt. Welche neuen Ideen gibt es aktuell, um sie abwechslungsreich, interessant und anziehend zu machen? Was bewegt Menschen, in dieser Innenstadt Handel zu treiben, kreativ zu sein und diese Räume durch ihr Tun zu gestalten? Was bewegt Menschen, in die Innenstadt zu gehen?

Wir sprechen mit Menschen, die Innovationen in unsere Innenstädte bringen oder diese vorantreiben. Mit Menschen, die Visionen für unsere Stadtzentren von morgen haben. Die unsere Highstreets schon jetzt mit neuen Konzepten und Lösungen lebendig und spannend machen. Digital, bunt, inklusiv, nachhaltig, vielfältig, lebendig. Gemeinsam mit Gästen aus Retail, Stadtentwicklung, Forschung, Kultur und Freizeit diskutiert Sonja Nees (Aachener Grundvermögen): „Warum Innenstadt?“

Zum Abschluss jeder Folge gibt es das hystreet.com‑Datenfenster – eine kurze, datenbasierte Einordnung zum Gespräch aus Passantenfrequenzen und Highstreet‑Daten, präsentiert von der Geschäftsführung von hystreet.com, dem Marktführer für Echtzeit‑Passantenfrequenzmessung in Deutschland.

Von Fachleuten für Fachleute. Für lebendige Innenstädte mit Zukunft.

Sie haben selbst spannende Impulse für unsere Innenstädte? Schreiben Sie uns! Wir freuen uns auf Ihre Geschichte.

Aktuelle Folge

Folge #52

#52 Prof. Wolfgang Christ – Urban Information Modeling (Urban INDEX Institut)

„Wir können unsere Städte nicht mehr im Stil des 19. und 20. Jahrhunderts planen, sondern müssen mit aktuellen Daten arbeiten, die zeigen, wie Räume tatsächlich genutzt werden“, sagt Prof. Wolfgang Christ, Gründer des Urban INDEX Instituts. Der Architekt und Stadtplaner hat die Methode des Urban Information Modeling entwickelt, mit der sich anhand anonymisierter Mobilitätsdaten zeigen lässt, wie Menschen Räume tatsächlich nutzen und wie sich Städte als lebendige, sich verändernde Gefüge erfassen lassen.

Städte werden heutzutage meistens noch nach Funktionen, Kaufkraft oder Passantenfrequenzen bewertet und geplant. Das ist längst nicht mehr zeitgemäß, sagt Prof. Wolfgang Christ und hat die Methode des Urban Information Modeling entwickelt, die datenbasiert untersucht, wie Menschen Räume tatsächlich nutzen. Bewegungsdaten aus mobilen Endgeräten zeigen, wo Menschen unterwegs sind, wo sie sich aufhalten und ob sie sich allein oder in Gruppen bewegen. Aus diesen Mustern entwickelt das Modell vier grundlegende Raumtypen: geschlossenes Innen (z.B. Wohnungen), offenes Innen (z.B. Gastronomie), geschlossenes Außen (z.B. Parkanlagen) und offenes Außen (z.B. der öffentliche Straßenraum). So entsteht ein Bild der Stadt, das neben Gebäuden und Nutzungen auch Urbanität, Aufenthaltsqualität und Kommunikation erfasst.

Für die Innenstadtentwicklung eröffnet dieser Ansatz eine neue Perspektive auf Handel, Mobilität und Investitionen. Denn Kirchen, Parks, Museen, Gastronomie und temporäre Veranstaltungen werden ebenso sichtbar wie klassische Einkaufsstraßen. Leerstände können als Lücken in einer zusammenhängenden Raumstruktur erscheinen. Neue urbane Zentren können auch außerhalb der traditionellen Innenstadt entstehen. Wolfgang Christ spricht darüber, was Urban Information Modeling im Vergleich zu klassischen Passantenfrequenzen zusätzlich leisten kann, warum Städte Zugang zu privat gehaltenen Mobilitätsdaten brauchen und wie ein datenbasiertes „MRT“ der Stadt künftig Planungsentscheidungen unterstützen könnte.

Wie funktioniert Urban Information Modeling und was unterscheidet den Ansatz von klassischer Stadtplanung? Welche Erkenntnisse liefern Mobilitätsdaten zusätzlich zu herkömmlichen Passantenfrequenzen? Wie können Städte, Handel und Immobilienakteure die Daten für die Innenstadtentwicklung nutzen und welche Voraussetzungen braucht es, damit eine Stadt Urban Information Modeling einsetzen kann?

Mehr Infos
Urban Index Institut
Der Urban INDEX Shopping: URBANE MITTE PANKOW

Alle Folgen

Trailer

Trailer „Warum Innenstadt?“ - ab Juli 2026

 

Big Data-Experte Julian Aengenvoort von hystreet.com und Sonja Nees von der Aachener Grundvermögen sprechen mit Akteurinnen und Akteuren der, bzw. rund um die Innenstadt über die Zukunft unserer Citys und Einkaufsstraßen.

Wie werden unsere Städte in 20 Jahren aussehen? Warum gehen die Menschen in die Zentren ihrer Städte? Wie sehen unsere Einkaufsstraßen aus? Welchen Stellenwert werden Einzelhandel, Kunst, Kultur, Freizeit und Gastronomie in der Innenstadt der Zukunft einnehmen? Was werden wir in unseren Fußgängerzonen und Highstreets erleben? Wie werden wir dort einkaufen? …

Wir sprechen mit Fachleuten aus Einzelhandel und Gastronomie, Stadtplanung und Politik, Freizeitangeboten und Stadtmarketing, Architektur und Baugewerbe, neuen Technologien und Kunst, Wissenschaft, Initiativen und Interessensgemeinschaften. Menschen, die Innovationen in unsere Innenstädte bringen, diese vorantreiben und/oder eine außergewöhnliche Vision für die Innenstadt haben.

 

„Warum Innenstadt?“ ist der der gemeinsame monatliche Podcast von hystreet.com, dem Marktführer bei der digitalen Passantenfrequenzmessung, und der Aachener Grundvermögen, Immobilien-Kapitalverwaltungsgesellschaft mit Investmentschwerpunkt innerstädtische 1-a-Einzelhandelslagen.

 

Mehr Infos über uns:

hystreet.com

aachener-grund.de

 

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Trailer „Warum Innenstadt?“ - Juli 2022-Juni 2026 (mit Julian Aengenvoort und Sonja Nees)